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Schwerpunkt

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Die große Vorgeschichte

Die gesamte Geschichte beginnt in jungen Jahren und endet schlussendlich bei meiner Gesundheit – soviel kann ich vorweg nehmen. Tatsächlich hatte ich gleich eine ganze Reihe an Krankheitsbildern abbekommen, die man schlichtweg als Wohlstandskrankheiten kennt. Und abbekommen ist hier milde gesagt, denn schon lange war klar, dass ich sie mir “angegessen” habe. Zu den Diagnosen gehören z. B. Bluthochdruck und Adipositas, gefolgt von Fernsenspornen und Schmerzen. Darüber hinaus war ich Prädiabetes-Patient. Um hier mal die wesentlichen Punkte zu nennen und hier nicht zu weit auszuholen. Um den entgegen zu wirken war ich – entgegen der Annahme einiger Ärzte – natürlich nicht ganz Untätig.

Ich probierte jeweils eine lange Zeit über FDH. Ich aß

“Morgens wie ein Kaiser, Mittags wie ein König und Abends wie ein Bettelmann.”

Allgemeiner Ernährungsmythos

Immer begleitet mit Verzicht auf Süßigkeiten und Salzgebäck, auf Salz, Fette und Zucker im Allgemeinem. Nicht zuletzt gefolgt von LowCarb. Hinzu kamen sportliche Aktivitäten wie Fahrrad fahren, Walken und Spazieren, Schwimmen, diverse Tätigkeiten im Fitnessstudio und einiges mehr hinzu. Doch das alles hatte zwei Dinge gemeinsam: Für die Ärzte sah es immer so aus, als würde ich mich ungesund ernähren und wenig bewegen (auch wenn ich gerade viel vom Gegenteil tat) und nachdem die Phasen jeweils über Monate andauerten und wenig Erfolg brachten folge Frustration, Abbruch und ein harter Jojo-Effekt. Jedesmal.

Mehr über mich und weniger über meine Motivation erfährst du hier.

Vegan – ein Ansatz zur Lösung?

Es blieb nicht mehr viel um weiterleben zu können. Ich informierte mich zu Magen-Operationen, wie mir schon mehrfach von verschiedenen Ärzten eindringlich geraden wurde. Hierzu war ich beim Hausarzt, in Facharztpraxen, beim Endokrinologen und so weiter… Ich stand kurz vor der Entscheidung mich aufschneiden zu lassen. Ein Extrem, dass ich nach wie vor verabscheute. Dann stolperte ich über Umwege auf eine Dokumentation die Netflix streamte. Und noch eine, und noch eine. Es fiel mir wie Schuppen von den Augen – ein möglicher Ausweg? Ein Ansatz den du noch nie probiert hast? Ich schaute

  • The Gamechangers
  • What the Health
  • Forkes over Knives
  • CowSpiracy
  • und einige mehr

Über die einzelnen Dokumentationen bzw. das Infotainmeint schreibe ich hier.

Extrem gegen Extreme

Die Folgen waren klar, oder? Ich war überzeugt falsch informiert gewesen zu sein. Dabei dachte ich immer ich tue mir mit Hühnchen und Quark etwas Gutes. Hätte ich das mal früher gewusst. Zum Einen war ich schockiert, was verschiedene Tierprodukte mit meinem Körper anrichteten. Zum Anderen ekelte es mich so, was ich sah, dass die Umstellung statt in Monaten, wie ich es mir vornahm, in wenigen Tagen von Statten ging. Ich bekam keine Milch, keinen Käse und keine Wurst mehr runter.

Inzwischen habe ich 2/3 meiner Medikamente abgesetzt und dennoch normalen Blutdruck. Ich bin fitter und fühle mich wacher, konzentrierter. Auch das Gewicht reduzierte sich stark – gerade in der Anfangszeit. Aber was hat das mit diesem Blog zu tun?


Was soll nun also dieser Blog?

Mit diesem Blog möchte ich allein nicht-veganen Essern vermitteln, dass lecker, süß, herzhaft und sogar richtig deftig auch ohne tierische Produkte zu erreichen ist und man dabei eine Menge Vorteile dieser Ernährungsweise genießen kann. Mein Schwerpunkt liegt dabei vor allem auf der herzhaften und deftigen Küche. Die mag ich besonders gerne. Kein Wunder also, dass ich sie übelst vermissen würde, wenn es diese Sammlung an Rezepten hier nicht gäbe und ich auf Tier in jeder Form verzichten wollte.

Allen Vegetariern und Veganern möchte ich hier eine Plattform bieten um sich Ideen zu holen, Tipps und Tricks abzuschauen und den eigenen Speiseplan zu erweitern. Daher habe ich mir vorgenommen meine Erfahrungen und Ideen mit euch über meinen Blog zu teilen. Ich hoffe, ihr seht die Rezepte so wie ich es tue: Als Vorschläge, Wegweiser oder einfach unterhaltenden Lesestoff.

Natürlich könnt ihr Variieren, ändern, ausprobieren oder daraus etwas ganz Neues machen. Wenn du ein Rezept entworfen hast, von dem du glaubst, ich sollte davon wissen oder Tipps und Tricks teilen möchtest, nutze die Kontakt-Funktion oder schreib’ mir eine E-Mail.