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Mangelernährung von Veganern

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Wortwolke Mangelernährung
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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der kontrovers diskutierten, allgemeinen Frage, ob Veganismus zu einer Mangelernährung führt. Ich möchte hier nicht an einzelnen Nährstoffen “festfressen”, sondern einen allgemeinen Überblick geben. Denn wenn ich dieses Thema in den Medien verfolge, auf YouTube Videos dazu streame oder einen Artikel lese, selbst von meinen Ärzten beraten werde, stelle ich häufig fest, dass dort immer wieder die selben Argumente angeführt werden, warum Veganismus ungesund oder gar gefährlich ist. Doch was hat es damit auf sich: Mangelernährung von Veganern? Dieser Frage gehe ich jetzt nach…

Nach meiner Erfahrung wird am häufigsten das Gespräch darauf gelenkt , dass Veganismus zu Mangelernährung bzw. zu einem Nährstoffmangel führt, wenn das Gespräch auf meine Ernährung kommt. Wenn du erste Erfahrungen damit gesammelt hast, wird die dieses Zitat bekannt vor kommen:

“Da fehlen dir doch wichtige Nährstoffe!”

(Zitat aus dem Bekanntenkreis, Quelle: anonymisiert)

Doch das ist für mich zugleich die Aussage, über die ich mich am häufigsten ärgere. Nicht weil ich finde, dass es falsch wäre. Sondern viel mehr wegen des Mangels an Differenzierung und Aussagekraft: Welche Nährstoffe fehlen denn? Warum sind diese wichtig? Wie definiert sich der Nährstoffmangel? Und vor allem: Warum wird angenommen, dass das bei einer konventionellen Ernährungsweise anders ist? Gehen wir diesen Fragen mal nach…

These Mangelernährung

Was ist ein Nährstoff?

Als Nährstoff werden organische und anorganische Substanzen als Bestandteil der Nahrung definiert, die ein Organismus zum Überleben benötigt und am Stoffwechsel beteiligt sind. Ein einfacher Einstieg von Wikipedia. Wir brauchen es aber etwas genauer. Was steht hier denn in ständiger Kritik? Ich ging also auf Suche.

Eine differenzierte Betrachtung über die Vor- und Nachteile des Veganismus fand ich bei meinen Recherchen auf einer Vielzahl von Seiten. Beispiel: netdoctor.de. Dort setzt sich die Wissenschaftsjournalistin Carola Felchner mit fehlenden Nährstoffen von Veganern auseinander [Q1 | Felchner, 2015]. Sie kommt zum Schluss, dass Vitamin B12, Vitamin D, Eisen, Calcium und Omega-3-Fettsäuren durchaus problematisch in der Ernährungsweise sein können, aber vegan nicht automatisch eine Mangelernährung bedeute. Etwas einseitiger ist die Betrachtung aus – meiner Perspektive – bei diesem YouTube-Video von Prof. Dr. Harald Lesch [Q2 | Lesch, 2016]. Dazu im Folgenden dieser Clip von Terra X Lesch & Co.:

Welche Nährstoffe werden kritisch betrachtet?

Auch hier wird davon gesprochen, dass Veganer einen Mangel von Vitamin B12, Eisen, Calcium, Jod und Zink erleiden. Solche Stoffe müssten lt. Lesch “zugefüttert” werden, da sie nur in tierischen Produkten vorkommen. Ich habe unzählige weitere Quellen gefunden, in denen diese Stoffe ebenfalls als kritisch betrachtet werden [Q3 | DerStandard, 2017] [Q4 | Proft, 2017] [Q5 | Studibuch, 2019].

Wenn ich den Mut aufbringe mich meines Verstandes zu bedienen, so wie Lesch es (nach Kant’schem Frohmut) fordert, komme ich allerdings zu anderen Ergebnissen und einer anderen Argumentation, insbesondere als Zusammenfassung dieser Recherche.

Statement zum Video

Besonders provokant finde ich die Herleitung dessen, wie unsere Vorfahren sich mit den Nährstoffen versorgt haben. Der Urzeitmensch hat seinen B12-Haushalt über den Verzehr von Tierprodukten reguliert. Na klar, soweit kein Einspruch. Doch ist es gerechtfertigt zu argumentieren, dass der Urzeitmensch es so gehandhabt hat bedeute, dass wir es so handhaben müssen? Mehr zu B12 folgt gleich, dann wird es auch klarer. Doch: Welche Wahl hatte denn ein Neandertaler? Ich habe noch kein Urzeitmuseum besucht, in dem eben solche ausgestellt waren, die lässig mit Nahrungsergänzungspräparaten hantierten und auf Mammuts pfiffen.

Kritisch empfinde ich auch die Aussage, dass die Menschen heute den “Löffel nicht mehr so früh abgeben”. Einen Teil mag man der Ernährung zuschreiben können. Aber der Rest hat sicher nichts mit technischen, wirtschaftlichem und medizinischem Fortschritt zu tun. Wäre ja Irrsinn. 😉 Für gewöhnlich wird nach meinen Empfindungen der Einfluss der Ernährung auf die Gesundheit unterschätzt (hier wird er missbräuchlich überschätzt). Ist es dann nicht ein wenig aus dem Kontext gerissen zu behaupten wir Leben wegen unserer Ernährung länger? Zivilisations- und Volkskrankheiten wie Bluthochdruck [Q30 | Wikipedia, 2020], Diabetes mellitus Typ 2 [Q31 | VegPool, 2019] und Krebs [Q32 | Tantamango-Bartley et. al., 2013] [Q33 | Rehberg, 2020] stehen immerhin damit im direkten Zusammenhang und u. a. in Kausalität.

Wie dem auch sei – Mangelernährung hier, Nährstoffmangel dort. Gehen wir einmal weg von dieser pauschalen Betrachtung, diese scheint uns in die Irre zu führen. Um dem Thema wirklich auf die Schliche zu kommen und uns unsere eigene Meinung bilden zu können, müssen wir wohl etwas tiefer in die Materie einsteigen. Im weiteren Verlauf schauen wir uns besser mal genau die Nährstoffe an, die für Veganer so kritisch sein sollen…

Nährstoffe

Der Mangel an Nährstoffen

Vitamin B12

Bei Vitamin B12 handelt es sich um den wichtigsten Vertreter einer Gruppe chemischer Stoffe, die Cobalamine genannt werden. B12 ist ein Coenzym, dass als Bestandteil zweier wichtiger Enzyme indirekt am Stoffwechsel im menschlichen Körper beteiligt ist. [Q6 | Wikipedia, 2020]. Genau das macht es auch so wichtig.

Nur Lebensmittel tierischer Herkunft enthalten (in nennenswerten Mengen) das Vitamin B12.

(Artikel über Vitamin B12 vom Magazin Quarks, Quelle: quarks.de)

B12 entsteht durch Biosynthese. Zu dieser Synthese ist jedoch kein Tier in der Lage, das bewusst auf dem Speiseplan eines Omnivoren (“Allesfressers”), auch Mischköstler genannt, steht. Es wird in der Natur von Bakterien, Blaualgen und Mykoplasmen produziert [Q7 | Wiesenauer, 2018]. Doch wenn nun die Tiere die auf dem Speiseplan stehen, dieses Vitamin nicht produzieren können, woher kommt es dann?

Es wird ihnen durch Supplemente in der Nahrung zugefüttert, durch Bakterien in der Erde oder im Verdauungstrakt der Tiere produziert [Q8 | PetaZwei, o. J.]. Inzwischen haben wir unsere Umwelt jedoch so “auf links gezogen”, dass weder Mensch noch Tier in Kontakt mit natürlichen B12-Quellen kommen. Doch Schweine zum Beispiel, fressen nicht aus Spaß an der Freude ihren eigenen Dung, es ist vielmehr lebensnotwendig für sie. Denn dieser enthält das in ihrem Darm durch Bakterien synthetisierte Vitamin B12. Gelegenheit dazu haben vermutlich aber nur Tiere aus Freilandhaltung.

Nichtsdestotrotz bedeutet das, dass die Tiere die auf dem menschlichen Speiseplan stehen ihr B12 auch über ihre Nahrung zu sich nehmen. Und dieses in der Massentierhaltung künstlich beigemischt wird [Q8 | PetaZwei, o. J.]. Aha! Muss ich also ein Tier essen, dem B12 künstlich zugeführt wurde um B12 zu erhalten? Es ist also ein unnötiger Umweg?! Wenn du jetzt Fragezeichen über dem Kopf hast, dann beginnst du die richtigen Fragen zu stellen. Mehr über die bittere Wahrheit zu B12 in meinem Artikel:

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Das B12-Paradoxon der Veganer (und warum jeder davon spricht) (noch nicht verfügbar)
Weitere Artikel findest du in der Kategorie Ratgeber.


Eisen

Bei Eisen handelt es sich tatsächlich um Eisen, wie man es sich vorstellt wenn man an Nägel, Werkzeug und Co. denkt. Natürlich nur in winzigen Mengen. Nicht umsonst spricht man von Spurenelementen oder Mikronährstoffen. Denn es kommt nur in geringsten Spuren in unserer Nahrung vor. Dennoch hat es wichtige Aufgaben. Beispielsweise als Bestandteil der Regeneration, bei der Immun-Abwehr oder dem Sauerstofftransport im Blut.

Es gibt viele pflanzliche Eisenquellen, die dich mit hochwertigem Eisen versorgen können (insbesondere Hülsenfrüchte, Nüsse und Saaten sowie Getreide). Ebenso kannst du die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung durch Lebensmittel bewusst hemmen sowie fördern. [Q9 | Bernhauser, 2017]. Die Bioverfügbarkeit ist unterschiedlich. Da tierisches Eisen (Fe2+) und pflanzliches Eisen (Fe3+) eine unterschiedliche Wertigkeit haben, werden sie verschieden gut vom Organismus aufgenommen. Doch dies ist auch der Grund, warum Veganer überhaupt zur Risikogruppe für einen Eisenmangel gehören.

Eine pauschale Annahme, dass die Aufnahme durch die Wertigkeit geringer ist. Häufig wird gar nicht beachtet, dass Eisenmangel zu den häufigsten Erscheinungen der Mangelernährung weltweit gehören [Q10 | Brandstetter, 2015] [Q11 | Burger, 2012]. Das betrifft nicht nur Veganer. Laut Süddeutsche Zeitung leiden darunter zwei Milliarden Menschen. Und das trotz des Konsums von Tierprodukten. Es gibt Mittel und Wege auf seine Eisenwerte zu achten. Doch wegen eines Eisenmangels Veganismus zu verdächtigen ist nicht nötigt, wenn es ohnehin beinahe jeden Dritten betrifft. Vielmehr ist hier eine allgemeine Sensibilisierung erforderlich. Diese ist bei Veganern als Risikogruppe tendenziell schon eher vorhanden. Dazu mehr in einem anderen Artikel. Mehr dazu erfährst du hier:

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Veganer Eisenmangel (und wo er zu finden und zu bekämpfen ist) (noch nicht verfügbar)
Weitere Artikel findest du in der Kategorie Ratgeber.


Vitamin D

Calcium und Vitamin D möchte ich mehr oder weniger gemeinsam abhandeln, da Vitamin D-Mangel mit einem Calcium-Mangel verbunden sind. Vitamin D, insbesondere der wichtigste Vertreter, das Vitamin D3 ist maßgeblich am Calciumstoffwechsel beteiligt. Es wird durch die Nahrung aufgenommen oder über die Haut selbst gebildet. Dazu notwendig ist das Aufhalten unter der freien Sonne, da für die Synthese von 7-Dehydrocholesterol die durch die Sonne indizierte UV-B-Strahlung ungefiltert auf die Haut treffen muss. [Q12 | Wikipedia, 2020].

“Ich hatte einen Vitamin D-Mangel lange vor vegan!”

(Quelle: meine Wenigkeit 😉 )

In 2016, lange vor meinem Wechsel zum Veganismus wurde mir durch meinen Endokrinologen mit einem Wert von 48 nmol/l ein massiver OH-25-Vitamin D3-Mangel bescheinigt. Seither versuche ich mehr am ungehinderten Sonnenschein zu partizipieren und substituiere mit Vitamin-D3-Präparaten diesen Mangel. Nach dem DoctorMedicus Verlag erreichen 82 % der Männer und 91 % der Frauen die empfohlene Tagesdosis an Vitamin D nicht. Und das sind keine Veganer. Hauptursache dafür ist jedoch nicht die Nahrungszufuhr, sondern die ungenügende UV-B-Exposition [Q13 | DocMedicus, o. J.].

Es stimmt: Vegetarier und Veganer gehören hier neben vielen Anderen deswegen zur Risikogruppe, weil die Nahrung tendenziell weniger Vitamin D beinhaltet. Doch auch der Verzehr von Tieren reicht bei 82 % der Männer bzw. 91 % der Frauen offenbar nicht aus ihren Bedarf ohne Substitute zu decken. Und mit steigendem Alter nimmt die Synthesefähigkeit der Haut auch noch ab [Q13 | DocMedicus, o. J.] [Q14 | MVZ Labor Ravensburg, 2015].

Calcium

Warum spielen Vitamin D und Calcium aber im selben Sandkasten? Vitamin D fördert die Mineralisierung der Knochen und die Aufnahme von Calcium aus dem Darm [Q14 | MVZ Labor Ravensburg, 2015]. Calcium ist lt. Wikipedia der mengenmäßig am stärksten vertretene Mineralstoff im menschlichen Organismus [Q15 | Wikipedia, 2020]. Es beteiligt sich an unzähligen Funktionen im Körper. Darunter der Muskelkontraktion, einem normalen Herztonus und der Blutgerinnung [Q16 | Lewis, 2018]. Die beste Quelle für Calcium? Natürlich Milchprodukte. Veganer erleiden natürlich direkt einen Mangelernährung, wenn sie an Verzicht nur denken. ;o)

Doch das wird inzwischen immer häufiger in Frage gestellt. Beispielsweise wird derzeitig der Zusammenhang von Milch und Knochenbrüchen, Erhöhung des Sterberisikos [Q17 | Ärzteblatt, 2014] und Förderung von Osteoporose durch Milchbestandteile geprüft [Q18 | Lecturio, 2020]. 1.000 mg sollten täglich aufgenommen werden [Q19 | DGE, 2013], doch wie ohne Milch?

Gute Quellen können Kohl, Spinat, Kartoffeln und Nüsse sein. Die Bioverfügbarkeit für Calcium ist in Blattgrün z. B. deutlich höher, als aus Milch [Q20 | ProVeg, 2020] und vielen Alternativprodukten (z. B. Pflanzendrinks) wird Calcium beigemischt. Nach ProVeg International, der Verbund der Vegetarier und Veganer, kann eine ausgewogene vegane Vollwert-Ernährung reich an Gemüse, Obst und Vollkornprodukten den menschlichen Körper mit ausreichend Calcium versorgen. [Q20 | ProVeg, 2020]

Jod

Jod ist ein essentielles Spurenelement, dass über die Nahrung aufgenommen wird. 200 µg Jod pro Tag sollen es sein [Q21 | DGE, o. J.]. Es beeinflusst maßgeblich die Produktion von Schilddrüsenhormonen und ist am Stoffwechsel von Fett, Kohlenhydraten und Eiweiß beteiligt. Außerdem reguliert Jod den Grundumsatz des Körpers und beeinflusst die Herzfrequenz und die Körpertemperatur [Q22 | Lebensmittellexikon, o. J.]. Da Jod derartig wichtig ist, wird es seit der Anreicherungsverordnung Verordnung (EG) Nr. 1925/2006 [Q23 | Wikipedia, 2020] des EU Parlaments unseren Lebensmitteln beigemischt. Bekannt ist der Einsatz insbesondere in Speisesalz (Jodsalz, jodiertes Salz). Grund für dessen Fehlen und die Beimischung ist jedoch, ähnlich wie beim Eisen, nicht der Verzicht auf Tierprodukte. Sondern vielmehr ein weltweiter Nährstoffmangel, wie sich hier zeigt:

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Jodmangel/
Aufgrund von Jodmangel pro 100.000 Einwohner im Jahr 2002 nach Daten der WHO.

Wir sehen in der Grafik den Mangel an Jod je 100.000 Einwohner. Nach der Skala der Legende haben bspw. in Russland 350-400 Einwohner je 100.000 einen Jodmangel. Deutschland ist m. E. mit 50-100/100.000 dargestellt. Das bedeutet, dass bei 80 Mio. Menschen 40.000 bis 80.000 Menschen einen Jodmangel erleiden. Der Mangel an Jod begründet sich durch den geringen Anteil von Jod-Verbindungen in den landwirtschaftlich genutzten Böden durch die Auswaschung des Jods aus den Böden humider Klimazonen [Q24 | Wikipedia, 2020]. Der Nährstoff ist dort schlicht weg nicht mehr vorhanden.

Jod kann jedoch durch den Verzehr von Meerestieren, Meeresfrüchten, Supplementen oder Algen aufgenommen werden. Insbesondere durch den Verzehr von Algen kann der tägliche Bedarf an Jod leicht erreicht oder (Vorsicht!) sogar überschritten werden. 100 g getrocknete NoriAlgen (wie sie für Sushi verwendet werden) enthalten bereits durchschnittlich 6 g Jod [Q25 | Fddb, 2015]. Doch auch in Nutztieren ist Jod enthalten, welches den Tieren künstlich über Futtermittel zugeführt wird. Doch reicht die Menge nicht aus um einer flächendeckenden Unterversorgung vorzubeugen. Dies ist auch nicht beabsichtigt [Q26 | DVT, o. J.].

Zink

Machen wir mit Zink weiter. Nach der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollen Männer 11 mg/Tag und Frauen 7mg/ Tag zu sich nehmen um eine niedrige, also eine Mindestversorgung sicherzustellen [Q27 | DGE, o. J.]. Dieser Nährstoff befindet sich beispielsweise in Cashewkernen, Mandeln, Haferflocken, Sojamehl, Linsen, div. Bohnen, Hefen und Pilzen [Q28 | VegPool, 2014]. Eigentlich nichts, was nicht ohnehin (zumindest zum Teil) auf dem Speiseplan stehen dürfte. Aber das bedeutet nur, dass Veganer auch Zink aufnehmen. Doch nehmen sie genug Zink zu sich? Und wie stark weicht dies von der konventionellen Ernährung ab? Durch meine Recherchen traf ich auf die Website von Dr. Volker Schmiedel. Dieser gibt auf seiner Seite immerhin Durchschnittswerte an, die die Ernährungsweise mit sich bringt:

Vegan: 7,8 – 10 mg
Omnivor: 11,0 -16,0 mg
Empfehlung: 7,0-10,0 mg

(Quelle: https://www.dr-schmiedel.de/macht-vegan-krank/)

Demnach befindet sich ein Veganer genau in der Spanne, die von der DGE als Mindestversorgung empfohlen wird. Die Idealversorgung liegt demnach bei 14 mg/Tag für Männer und 8mg/Tag für Frauen. Zugegeben, das ist etwas höher, als das es bedenkenlos zu erreichen wäre. Doch von einer Unterversorgung kann man bei diesen Zahlen nicht sprechen. Doch was enthält nun Zink? Hier ein oberflächlicher Vergleich pro 100 g, der auch aufzeigt, dass Veganer nicht schlechter dar stehen dürften:

84,6 mg in Austern (gegart)
2,6 mg in Schweinefleisch
6,1 mg in Rindfleisch
4,0 mg in Gouda/sonst. Hartkäse

13,3 mg in Weizenkleie
7,0 mg in Kürbiskernen
5,5 mg in Leinsamen
4,0 mg in Roggen/Weizen/Hülsenfrüchten allgemein [Q29 | Zinkorot25, o. J.]

Es sollte sich also machen lassen, sich auch damit gut zu versorgen. Insbesondere ein nach der DGE definiertes Mindestmaß an Versorgung mit Zink ist bei einer vollwertigen, veganen Ernährung mit Sensibilisierung für dieses Thema durchaus möglich.

Die Fülle unkritischer Nährstoffe

Ein wenig schade finde ich, dass immer darüber gesprochen wird, was einem bei einer veganen Ernährungsweise fehlt. Doch wird selten thematisiert in welchen Punkten ein Veganer beispielsweise besser versorgt ist oder überhaupt erst durch seine Ernährungsweise die empfohlenen Tageswerte erreicht. Darunter zählt die Versorgung mit Vitamin C und E und, Magnesium. [Q30 | Wikipedia, 2020]

Auch die Versorgung mit Ballaststoffen, Antioxidantien bzw. sekundären Pflanzenstoffen und ungesättigten, dichten Fettsäuren (im Volksmund “gute” Fette) stellt sich grundlegend besser dar. Nicht zuletzt haben Veganer aus diesem Grund deutlich niedrigere Cholesterin-Werte, einen besseren Cholesterol-Ratio, geringeren Blutdruck [Q30 | Wikipedia, 2020], sind seltener von Diabetes Typ 2 [Q31 | VegPool, 2019] betroffen und erkranken sogar seltener an einigen Krebsarten [Q32 | Tantamango-Bartley et. al., 2013] [Q33 | Rehberg, 2020]. Um einmal nicht über die Mängel und Nachteile, sondern über einige große Vorteile und positive Eigenschaften der veganen Ernährung zu berichten habe ich dir diesen Artikel geschrieben:

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Vorteile einer veganen Ernährung für die Gesundheit
Weitere Artikel findest du in der Kategorie Ratgeber.


Erfahrungswerte von Veganern

Ich plane hier ein kleines Special: Die Beteiligung von veganen Bloggern, die ihre Erfahrungen, Perspektive und Meinung dazu Kund tun sollen. Denn was zählt mehr als Menschen, die bereits Erfahrungen gemacht haben? Wenn du dich daran beteiligen möchtest, schreibe mir eine E-Mail oder verwende das Kontaktformular.

Conclusio zur Mangelernährung

“Vegan geht nicht ohne Pharma”

(Schlagzeile eines Artikels der Frankfurter Allgemeine Zeitung, Quelle: faz.net)
Massentierhaltung ohne Pharma übrigens auch nicht.

Ein Vergleich der hinkt

Bei der Diskussion um die Nährstoffe bzw. die Mangelernährung in der veganen Ernährungsweise wird meiner Ansicht nach mit zweierlei Maß gemessen. Während die konventionelle Ernährungsweise mit Tierprodukten oftmals gar nicht erst unter Verdacht steht mit Nährstoffmängeln einherzugehen, wird Veganismus ganz hart den Erfordernissen und Empfehlungen der DGE gegenüber gestellt und auf ihre Defizite mit einem Fingerzeig verweisen.

Dabei hoffe ich, dass ich gerade im vorangegangenen Teil dieses Artikels aufzeigen konnte, dass Nährstoffe wie Eisen, Jod und Vitamin D auch bei einer Ernährung mit Mischkost kritisch sein können. Hier aber die Sensibilisierung für dieses Thema häufig zu Wünschen übrig lässt. Währenddessen zeigen sich Nährstoffe wie Calcium und Zink mit der empfohlenen Mindestzufuhr in einem Bereich, der mit einer vollwertigen veganen Ernährung ebenfalls erfüllbar ist. Darüber hinaus ist die Versorgung mit andere Nährstoffen oftmals besser sichergestellt als bei Mischkostlern [Q34 | Gebauer, 2014].

Berechtigter Einwand B12

Berechtigt kritisch betrachtet wird das Vitamin B12 [Q35 | DGE, 2016], welches am ehesten als Todschlag-Argument aus dem Hut gezaubert wird. Doch ist es nötig ein solches Vitamin über tierische Produkte zu sich zu nehmen, wenn auch die Tiere dies inzwischen künstlich zugeführt bekommen? Sicher ist die Behauptung von Quarks, Lesch & Co. nicht falsch. B12 ist hauptsächlich in Tierprodukten enthalten (wenn auch nicht unbedingt auf natürliche Weise dort hin gelangt). Und ja: evolutionär bedingt war es nötig Tiere zu konsumieren, da der Nährstoff sich in Ihnen über ihre Nahrungszufuhr während der Dauer ihres Lebens verdichtet hatte. Doch ist dieser Umweg auf Kosten von Tier und Umwelt notwendig?

Nach Dr. Caldwell Blakeman Esselstyn Jr. ist eine Ergänzung von 1.000 µg empfehlenswert. Esselstyn, Autor von “Essen gegen Herzinfakt¹” und Verfechter vollwertiger, veganer Ernährung, empfiehlt allerdings ebenfalls täglich eine Multivitamintablette um einem Mangel per se vorzubeugen. [Q36 | Vgl. Esselstyn; 2018: Pos. 1549]

Schadstoffe und Arznei oft verdrängt

Nicht zuletzt darf man nicht außer Acht lassen, dass man mit Tierprodukten auch eine ganze Menge unerwünschter Stoffe aufnimmt [Q37 | CVU-RRW, o. J.]. Handelt es sich hierbei um Stoffe die Tiere nicht ausscheiden können, so kumulieren diese im Tier und gelangen somit auch in das fertige Tierprodukt. Diese Überführung nennt man den “Carry-Over”-Effekt. [Q38 | Spektrum, o. J.]. Dies kann auch eine Reihe Stoffe betreffen, deren Ausmaß und Toxizität noch nicht bekannt ist, wie unser Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft 2001 schrieb [Q39 | Hecht, 2019].

Neben einer Vielzahl an gesättigten Fettsäuren, Cholesterol und einer zu hohen Energiedichte kommen also unzählige biologische und chemische Stoffe hinzu. Auch Bekannte: Hormone aus Milch, die folglich auch in Joghurt und Käse stecken. Diverse (oft präventiv verabreichte) Antibiotika [Q40 | Münster, 2019] aus der Tierhaltung und Pestizide [Q41 | LGL, o. J.] aus der Agrarwirtschaft (für Futtermittel), die sich in den Tieren anreichern, wie auch B12 es tut.

Zusammenfassend positiv für Veganer!

Im Zweifelsfall gilt immer die individuelle Betrachtung des Einzelnen. Daher weise ich noch einmal eindringlich darauf hin, dass dieser Artikel nicht als Ersatz für eine ärztliche Behandlung oder eine Ernährungsberatung dient und ein individuell abgestimmter, gesunder Lebensstil unerlässlich für dich ist. Er soll dir vielmehr eine Orientierung bieten. Doch Allgemein kann ich aus meiner Recherche heraus behaupten, dass ein Nährstoffmangel nicht zwingend auftreten muss.

Wer seinen Speiseplan sinnvoll zusammenstellt, substituiert und/oder sich regelmäßig von einem Arzt seines Vertrauens durchchecken lässt, sollte auch mit einer veganen Ernährungsweise lange ein glückliches und gesundes Leben führen können. Ich komme zu dem Schluss, dass eine vegane Ernährung gesundheitsfördernde Eigenschaften haben kann, wenn sie bewusst, abwechslungsreich und vollwertig ist. [Q42 | Albert Schweizer Stiftung, o. J.]

Warum erzählt dennoch jeder etwas anderes?

Wie auch zu Beginn mit einem Video gestartet, möchte ich diese Frage mit einem Video schließen. Wenn es möglich ist gesund und ausgewogen auf alle nötigen Nährstoffe mit veganer Ernährung zurück zu greifen, wieso erzählen dann so viele Menschen etwas ganz anderes? Die Antwort nennt man: Confirmation Bias. Ich bin ein Fan von Mai und ihrem Channel MaiLab. Dort wird der Sachverhalt super umrissen. Viel Spaß bei MaiLab und danke für’s Lesen!

Quellen

[Q1] Felchner, Carola (2015): Vegane Ernährung.
Netdoctor. de – Portal für medizinische Onlineberatung
https://www.netdoktor.de/ernaehrung/vegane-ernaehrung/

[Q2] Lesch, Harald (2016): Ist vegane Ernährung Unsinn?
YouTube Deutschland, Kanal: Terra X Lesch & Co.
https://m.youtube.com/watch

[Q3] DerStandard (2017): Nährstoffzufuhr: Veganer riskieren Mangelernährung
STANDARD Verlagsgesellschaft m.b.H. 2020
https://www.derstandard.de/story/2000063149390/naehrstoffzufuhr-veganer-riskieren-mangelernaehrung

[Q4] Proft, Anja (2017): Mangelernährung: Durch Diäten droht eine Fehlernährung
Sonic Healthcare Germany GmbH & Co.KG
https://www.meindirektlabor.de/magazin/artikel/mangelernaehrung-durch-bestimmte-diaeten/

[Q5] Studibuch (2019): Vegetarismus – Mangelernährung vorprogrammiert?
Studibuch GmbH
https://www.studibuch.de/magazin/vegetarismus-mangelernaehrung-vorprogrammiert/

[Q6] Wikipedia (2020): Cobalamine
Wikipedia.org – Freie Enzyklopädie
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Cobalamine

[Q7] Wiesenauer, Markus (2018): Vitamin B12
Verlag Walter de Gruyter GmbH
https://www.pschyrembel.de/Vitamin%20B12/H0G8V

[Q8] PetaZwei (o. J.): Alles über Vitamin B12
PETA Deutschland e.V. – Tierschutzverein
https://www.petazwei.de/alles-ueber-vitamin-b12

[Q9] Bernhauser, Isabel (2017): Eisenreiche Lebensmittel – Kakao statt Spinat
ecodemy GmbH
https://ecodemy.de/magazin/eisenmangel-eisenhaltige-lebensmittel-vegan-optimal-versorgt/

[Q10] Brandstetter, Günther (2015): Eisenmangel: Nicht nur Veganer sind blutarm
STANDARD Verlagsgesellschaft m.b.H. 2020
https://www.derstandard.de/story/2000012676740/eisenmangel-nicht-nur-veganer-sind-blutarm

[Q11] Burger, Kathrin (2012): Vegetarier müssen keinen Eisenmangel fürchten
Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH
https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/eisenversorgung-vegetarier-muessen-keinen-eisenmangel-fuerchten/

[Q12] Wikipedia (2020): Vitamin D
Wikipedia.org – Freie Enzyklopädie
https://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin_D

[Q13] DocMedicus (o. J.): Risikogruppen Vitamin D
DocMedicus Verlag GmbH & Co. KG
http://www.vitalstoff-lexikon.de/Vitamine-A-C-D-E-K/Vitamin-D/Risikogruppen.html

[Q14] MVZ Labor Ravensburg (2015): Vitamin D-Mangel – Nicht selten – oft nicht beachtet
MVZ Labor Ravensburg GbR
https://www.labor-gaertner.de/uploads/media/LaborInformation_Vitamin-D-Mangel.pdf

[Q15] Wikipedia (2020): Calcium
Wikipedia.org – Freie Enzyklopädie
https://de.wikipedia.org/wiki/Calcium#Funktionen_im_Organismus

[Q16] Lewis, James L. (2018): Überblick über die Funktionen von Kalizum im Körper
Merck Sharp & Dohme Corp.,
ein Tochterunternehmen von Merck & Co., Inc., Kenilworth, NJ, USA
https://www.msdmanuals.com/de-de/heim/hormon-und-stoffwechselerkrankungen/elektrolythaushalt/

[Q17] rme/aerzteblatt.de (2014): Milch könnte Fraktur- und Sterberisiko im Alter erhöhen
Bundes­ärzte­kammer (Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern)
und Kassenärztliche Bundesvereinigung
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60658/Milch-koennte-Fraktur-und-Sterberisiko-im-Alter-erhoehen

[Q18] Redaktion Lecturio (2020): Mythos Milch: Medizinische Infos zu Calcium und Osteoporose
Lecturio GmbH
https://www.lecturio.de/magazin/calcium-osteoporose/

[Q19] DGE (2013): Ausgewählte Fragen und Antworten zu Calcium
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. © 2020 DGE.
https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/faqs/calcium/

[Q20] ProVeg (2020): Gesunde calciumreiche Lebensmittel: So decken Sie Ihren Calciumbedarf
ProVeg e.V.
https://proveg.com/de/ernaehrung/naehrstoffe/calciumreiche-lebensmittel/

[Q21] DGE (o. J.): Jod
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. © 2020 DGE.
https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/jod/

[Q22] Lebensmittellexikon (o. J.): Iod, Jod
Frank Massholder, foodlexicon.org
https://www.lebensmittellexikon.de/j0000080.php

[Q23] Wikipedia (2020): Verordnung (EG) Nr. 1925/2006 (Anreicherungsverordnung)
Wikipedia.org – Freie Enzyklopädie
https://de.wikipedia.org/wiki/Verordnung_(EG)Nr._1925/2006(Anreicherungsverordnung)

[Q24] Wikipedia (2020): Jodmangel
Wikipedia.org – Freie Enzyklopädie
https://de.wikipedia.org/wiki/Jodmangel

[Q25] Fddb.info (2015): Nori-Algen, getrocknet
Fddb Internetportale GmbH
https://fddb.info/db/de/lebensmittel/durchschnittswert_nori-algen_getrocknet/index.html

[Q26] DVT (o. J.): WIRD FUTTER JOD ZUGEGEBEN UND WENN JA WIESO?
Der Deutsche Verband Tiernahrung e. V. (DVT)
https://www.dvtiernahrung.de/aktuell/faqs-oder-haeufige-fragen-und-vorurteile/jod-im-tierfutter.html

[Q27] DGE (o. J.): Zink
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. © 2020 DGE.
https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/zink/

[Q28] VegPool (2014): Woher bekommen Veganer Zink?
Kilian Dreißig, vegpool.de
https://www.vegpool.de/magazin/zink-veganer.html

[Q29] Zinkorot25 (o. J.) : Zink in Lebensmitteln
WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
https://www.zinkorot.de/zink-in-lebensmitteln.html

[Q30] Wikipedia (2020): Veganismus
Wikipedia.org – Freie Enzyklopädie
https://de.wikipedia.org/wiki/Veganismus#Gesundheitliche_Aspekte

[Q31] VegPool (2019): Diabetes Typ 2 vorbeugen mit veganer Ernährung
Kilian Dreißig, vegpool.de
https://www.vegpool.de/magazin/diabetes-typ-2-vorbeugen.html

[Q32] Yessenia Tantamango-Bartley, Karen Jaceldo-Siegl, Jing Fan, Gary Fraser (2013):
Vegetarian diets and the incidence of cancer in a low-risk population
National Center for Biotechnology Information
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23169929/

[Q33] Rehberg, Carina (2020): Vegane Ernährung stoppt Risikofaktoren für Krebs
Neosmart Consulting AG
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/artikel/krebs/vegane-ernaehrung-bei-krebs

[Q34] Gebauer, Guido F. (2014): FLEISCHESSER HABEN HÄUFIGER NÄHRSTOFFMANGEL
ALS VEGANER UND VEGETARIER
Gleichklang limited., Inh. Seksan Ammawat
https://www.vegan.eu/fleischesser_naehrstoffmangel/

[Q35] DGE (2016): Ausgewählte Fragen und Antworten zu veganer Ernährung. Bonn: DGE
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. © 2020 DGE.
https://www.dge.de/uploads/media/FAQ-Vegane-Ernaehrung_01.pdf#page=3&zoom=100,92,897

[Q36] Esselstyn, Caldwell B.. Essen gegen Herzinfarkt (German Edition).
TRIAS Verlag. Amazon Kindle-Version.
https://www.amazon.de/Essen-gegen-Herzinfarkt-revolution%C3%A4re-Ern%C3%A4hrungskonzept/¹

[Q37] CVUA-RRW (o. J.): Unerwünschte Stoffe
Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt, Rhein-Ruhr-Wupper
https://www.cvua-rrw.de/themen/lebensmittel/unerwuenschte-stoffe.html

[Q38] Spektrum (o. J.): Carry-Over(-Effect). Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag.
Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH
https://www.spektrum.de/lexikon/ernaehrung/carry-over-effect-/

[Q39] Hecht, Hermann (2019): Arbeitsgruppe “Carry over unerwünschter Stoffe in Futtermitteln” beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
https://www.bmel.de/DE/themen/tiere/futtermittel/ag-carry-over-klaerschlamm.html

[Q40] Münster, Roxana (2019): Antibiotika-Rückstände im Fleisch: Was Sie unbedingt beachten sollten
FOCUS Online
https://praxistipps.focus.de/antibiotika-rueckstaende-im-fleisch/

[Q41] LGL (o. J.): Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Lebensmitteln tierischer Herkunft
Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
https://www.lgl.bayern.de/lebensmittel/chemie/pflanzenschutzmittel/pestizide_tierisch_lm/index.htm

[Q42] Albert Schweitzer Stiftung (o. J.): Vegan gesund
Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt
https://albert-schweitzer-stiftung.de/themen/vegan-gesund

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