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Vegane bayerische Creme

Heute begeben wir uns mal wieder in die Welt der Desserts. Wir tauchen ein in das, süße und sahnige Meer aus Vanillecreme, das von Kirschen geziert wird. Nein, ich meine nicht die Panna Cotta, an die die meisten jetzt sicher denken würden. Ich meine den deutschen Bro eben jener Sahnecreme, die bei uns in Deutschland beheimatet ist. Ich rede natürlich über eine vegane, bayerische Creme mit Kirschen. Besprechen wir doch mal, wie du dieses leckere Dessert vegan zubereiten kannst, und schauen uns an, was sie von der Panna Cotta unterscheidet. Auf geht’s!

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Vegane, bayerische Creme

Die bayerische Creme ist eine Art von Pudding oder Cremedessert, die in Bayern und anderen Teilen Deutschlands sowie in Österreich und der Schweiz sehr beliebt ist. Es ist ein süßer Nachtisch, der eigentlich aus Milch, Eiern, Zucker und Vanille hergestellt wird und häufig mit Obst serviert wird. Es wird normalerweise in Form von kleinen gestürzten Puddings oder in einer großen Form serviert, von der man sich bei Tisch bedienen kann. Je nach Darreichungsform wird Obst, zum Beispiel Beeren oder Steinobst, dazu gereicht oder darüber gegossen. Bayerische Creme ist ein Klassiker der bayerischen Küche und ein beliebtes Dessert bei Feiern und Festen. Vermutlich nicht nur weil sie lecker, sondern auch gut vorzubereiten ist.

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Was ist der Unterschied zu Panna Cotta?

Auf den ersten Blick sind bayerische Creme und Panna Cotta beide süße Desserts, die originär aus Milch, Sahne und Zucker hergestellt werden. Aber es gibt auch Unterschiede zwischen Ihnen.

In der Zutatenliste der meisten bayerischen Cremes wird Eigelb verwendet und die Masse bei der Zubereitung im Topf oder Wasserbad zu einer dickflüssigen Creme geschlagen. Die Bindung mit Gelatine ist nicht zwingend erforderlich, wird aber dennoch in vielen Fällen verwendet, um zum Beispiel das Stürzen zu ermöglichen. Die bayerische Creme hat eine festere und dichtere Konsistenz als Panna Cotta. Damit sie nicht zu kompakt wird, kann vor dem Erkalten in vielerlei Rezepten Schlagsahne unter die Masse gehoben werden.

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Panna Cotta hingegen wird prinzipiell “nur” aus Sahne, Zucker und Gelatine hergestellt und mit Vanille aromatisiert. Die Bindung erfolgt ausschließlich über Gelatine. Die Creme ist eifrei gestaltet. Damit ist sie nicht nur besonders glatt, sondern hat auch eine weichere und seichtere Konsistenz als die bayerische Creme. Beide Desserts sind lecker und haben ihre eigene Textur und Geschmack, es hängt also davon ab, welche Art von Nachtisch du bevorzugst.

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Wie die bayerische Creme vegan wird

Eine vegane bayerische Creme kann aus pflanzlichen Alternativen zu Milch, Sahne, Eiern und Gelatine hergestellt werden. Welche Zutaten du dafür zurate ziehst, ist natürlich dir überlassen. Damit du jedoch einen Eindruck davon bekommst, wie du dies erreichen kannst, hier ein paar Infos, wie ich sie zubereite. Man verwende heißes Wasser, viel Zucker und eine Prise Salz. Schlag dies auf und werfe es an die Wand, weil man feststellt, dass es nix wird. Kleiner Spaß. ;o) Ich habe die Milch durch Reisdrink ersetzt und diese mit pflanzlicher Sahne angereichert. Meine liebste Kombination, wenn es um Vanillecremes geht. Hierfür gibt’s tolle Produkte von z. B. Rama und Alpro (#nosponsoring).

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Zuvor schrieb ich, dass bayerische Creme im Vergleich zu Panna Cotta nicht zwingend Gelatine benötigt. Daher habe ich auf Agar-Agar verzichtet. Stattdessen verwende ich eine Kombination aus Maisstärke und Kichererbsenmehl, um die Bindung durch Eigelb zu imitieren. Schlussendlich das Wichtigste: Vanille und Zucker für den Geschmack. Voilà: Fertig sind die Basiszutaten für unsere bayerische Creme. Kirschen drauf, kühlen: Lecker! Gutes Gelingen.

Vegane, bayerische Creme

Ein köstliches, üppiges Cremedessert mit herrlicher Vanillenote und fruchtigen Kirschen!
Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Abkühlzeit 4 Stunden
Gesamtzeit 4 Stunden 20 Minuten
Gericht Cremes, Dessert
Küche Deutsch, Deutschland, Europa, Europäisch, Österreich, Österreichisch, Schweiz, Schweizerisch
Portionen 4 Portionen

Kochutensilien

  • Dessertförmchen (z. B. diese Dessertformen¹, besonders leicht stürzbar)
  • Kochtopf
  • Kochlöffel

Zutaten
  

Für die Creme

Für die Fruchtsauce

Anleitungen

Die Creme

  • 300 ml Pflanzensahne (z. B. Alpro Soja Cooking¹ oder Rama Schlagcreme), 250 ml Reisdrink¹ oder eine alternative Pflanzenmilch, 1 Pkt Vanillezucker¹, mit echter Bourbon-Vanille, ½ TL Vanille¹, gemahlen
    Pflanzensahne und Reisdrink abmessen und in einen Topf geben. Vanillezucker und gemahlene Vanille hinzufügen.
  • 60 g Rohrohrzucker¹ oder Zucker, 1,5 TL Agar-Agar¹, 1 Prise Kala Namak¹
    Anschließend Zucker, Agar-Agar und Kala Namak hinzufügen.
  • 1 EL Speisestärke¹, 1 EL Kichererbsenmehl¹
    Die Mischung kräftig verquirlen und indessen Speisestärke und Kichererbsenmehl unterheben und glattrühren.
  • Die Masse unter häufigem Rühren aufkochen und ca. 1 Minute sanft köcheln lassen. Nicht anbrennen lassen! Anschließend vom Herd ziehen und in Dessertförmchen gießen.

Kirschen zubereiten

  • 250 ml Kirschsaft¹ oder Saft aus dem Glas, 1 EL Speisestärke¹, 1 EL Kirschwasser¹
    Während die Dessertförmchen auskühlen, Fruchtsaft mit Speisestärke verquirlen. Aufkochen und kurz köcheln lassen. Mit Kirschwasser aromatisieren.
  • 1 Glas Sauerkirschen¹
    Nun die Kirschen hinzufügen und alles für ca. 1 Minute köcheln lassen. Dann vom Herd ziehen und abkühlen lassen.
  • Die Dessertformen nach ca. 4 Stunden stürzen und mit Kirschen übergießen. Auf Wunsch mit Minze oder Melisse garnieren. Guten Appetit.

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